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Mitglied des Österreichischen
Journalisten Club
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Hineingeboren in diese Welt wurde ich 1956
ins zweisprachigen Kärnten. Aufgewachsen am Fuße
der Karawanken, wurde der Wald schon sehr bald zu meinem Spiel-
und Erlebnisplatz. Oft musste die Schule ausfallen, weil es
wichtigere Dinge zu entdecken gab. Bereits ab dem noch etwas
zarten Alter von sechs Jahren unternahm ich mit einigen Mitschülern
Tagesausflüge in die angrenzenden Wälder. Dass meine
schulischen Leistungen darunter litten, hab ich bis heute
nicht bereut. In späteren Jahren dehnte ich meine Erkundigungen
über die Landesgrenzen - zuerst innerhalb von Europa
- aus. Bald danach die ersten mehrmonatigen Unternehmungen,
die mich nach Asien und Afrika führten. Oft per Anhalter,
zu Fuß oder mit dem legendären Magic-Bus überland
nach Indien. Zwischen meinen verschiedenen Reisen lebte ich
auf Kreta und in Wien.
Anfang der 90er-Jahre begann ich mich für
Süd-Ostasien zu interessieren. Aus dem Interesse entwickelte
sich eine langjährige Leidenschaft für den Indonesischen
Archipel.
Und so passierte es dann, dass ich 1992 die
Singapur/Batam-Ferry bestieg und eine Stunde später zum
ersten mal meinen Fuß auf indonesischen Boden setzte, ohne
zu ahnen, dass mit diesem simplen Schritt wieder ein neuer Lebensabschnitt
für mich begann.
Ausgerüstet mit mageren $ 1.000 und 5 kg
Notfallsgepäck, landete ich gleich - billig musste es sein,
das war das Einzige, was mir klar war - in einem Stundenhotel.
Die lebensgeschulten Damen nahmen mich armen, verirrten Traveler,
der sich nicht mal die Mühe machte sich einen Reiseführer
zuzulegen und auch gar nicht wusste wo genau er sich befand,
dankbarerweise in ihre Obhut.Durch ihre Vermittlung landete ich
schließlich auf West-Sumatra.
Die nächste Dame übernahm mich, setzte
mich in einen Touristenbus - die arme holländische Reisegruppe
wusste gar nicht, das sie auch für mich mitzahlten - und
so erreichte ich recht bequem das damals noch verschlafene und
stromlose Bukit Lawang am Rande des Gunung Leuser Nationalparks.
Schön langsam begann ich mich zu orientieren
und es wurde mir klar, das ich mich in einem Land mit einer enormen
geografischen Ausdehnung befand, an dessen westlichem Ende ich
mich gerade befand. So begann für mich eine insgesamt drei
Jahre dauernde Odyssee durch das Land der 17.000 Inseln, die
mich in unzähligen Reiseetappen bis an das östliche
Ende, nach Irian Jaya, führte.
Da das Interesse an meinen Abenteuerreisen in
meinem Freundeskreis außerordentlich groß war,
beschloss ich meine alten Kameras wieder auszupacken, um den
Daheimgebliebenen einen optischen Eindruck von meinen Reise-
und Trekking-Erlebnissen mitzubringen. In der Zwischenzeit
biete ich aus meinem umfangreichen Fotoarchiv auf professionelle
Art mehrere Diavorträge über den indonesischen Archipel
an.
Fotopublikationen in diversen Zeitschriften und
die Mitarbeit an TV-Dokumentationen ermöglichen es mir,
meine Eindrücke und Erlebnisse einem größerem
Personenkreis zu erschließen und gleichzeitig einen
Teil der Mittel für weitere Reisen zu erwirtschaften.
Viel Spaß beim Surfen!
Bin bald wieder unterwegs!
Franz Peter Perc
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