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plätze / indonesien ost

 
 
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sunda-inseln
molukken
irian jaya

 

 

sunda-inseln
rinca

Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 2
Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 2Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 2
Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 2
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grafik: fraunberger

Insgesamt drei Aufenthalte auf der Insel Rinca, der zweitgrößten Insel des Komodo Nationalparks, gewährten mir einen tiefen Einblick in die dort vorherrschende Fauna.

Im Jahr 2002, ausgestattet mit einer Sondergenehmigung der Nationalparkbehörde, wurde es mir und dem Kameramann Pauli Hien ermöglicht, ohne jegliche Einschränkung die Tierwelt der Insel zu dokumentieren.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich nochmals bei der Parkbehörde und bei den tollen Jungs von Loh Buaya für ihre tatkräftige Unterstützung bedanken. Bis zum nächsten Mal!


aus dem reisetagebuch

. . . . wieder im Camp und die grinsenden Ranger haben uns gerade mitgeteilt, das unser Huhn von einem Waran gekillt worden ist. Bernhard hatte es vor der Hütte angebunden, damit es uns nicht alles voll scheißst. Die Jungs konnte das Huhn der Echse gerade noch entreißen. Dieses liegt jetzt tot im Klo und der Waran belagert unsere Hütte, aber leider von innen. . . .


 
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flores

 
 

 

Der Legende nach geht die Namensgebung der Insel Flores auf die ersten portugiesischen Seefahrer, die diese Insel als Erste erreichten, zurück. Nach meinen persönlichen Erfahrungen - ich besuchte diese Insel mehre Male - müssten sie während der Regenzeit auf diese Insel gestoßen sein. Flores kann genauso wie Timor einen ganz schön trockenen Eindruck hinterlassen.

Veröffentlichung
im Periodikum der Herpetologen und Terraristikern, SAURIA:
 

zum Artikel, SAURIA 032002

Erster Photographischer Nachweis von ungewöhnlich gefärbten Varanus komodoensis (OUWENS, 1912)
bei Riung, Flores, Indonesien

mehr.....

Da mein besonderes Interesse den Komodo Waranen gilt, lag für mich naturgemäß nichts näher, als mich für etwaige Populationen dieser Spezies außerhalb des Komodo Nationalparks zu interessieren.

Mehrere Recherchen meinerseits, sowie unabhängig davon auch vom deutschen Dokumentarfilmer Pauli Hien führten uns auf eine Spur, der wir im Februar/März 2002 gemeinsam nachgingen. Das Ergebnis davon ist auf der 100 Minütigen DVD "Tiere Der Kleinen Sundainseln" zu sehen.

  zum Angebot: Video

"Tiere der kleinen Sundainseni" von Pauli Hien unter Mitwirkung von Franz Peter Perc!
   
 

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . .. mit dem Boot um das Kap herum, wo sie bereits vor zwei Tagen den Köder für uns ausgelegt haben. Zwei von den Bootsleuten helfen uns, das Lager aufzubauen. Die tote Ziege wird am Strand platziert. Wir verkriechen uns hinter der Plane. Eine Stunde warten, nichts. Der Wind wird stärker und wirft die Plane hin und her. So wird das nichts! Wir müssen das Lager abbauen und uns weiter landeinwärts zwischen den Bäumen neu einrichten. Die tote stinkende Ziege rüberschleppen und wieder warten. Weitere vier Stunden vergehen. Die Zeit wird knapp und es stinkt uns ein. Gestern war schon einer hier, die Spuren sind noch zu sehen. Warum kommt er heute nicht? Das erste verdächtige Knacken im Gebüsch. Aber das war’s auch schon. Wir beschließen, bis zum Abend zu bleiben. Das Boot fährt zurück. Hier kann es nicht mehr bleiben. Die Wellen werden immer stärker. Lethargie breitet sich aus. Es ist heiß unter der Plane. Stechmücken, Ameisen und Raupen krabbeln an uns herum....Und ganz unverhofft kommt er aus dem Gebüsch: Knapp 2 Meter lang, ein Muskelpaket von einem gelbgefärbten Varanus komodoensis, schnappt sich die 30 kg Ziege und zieht sie außerhalb unserer Sichtfeldes ins Gebüsch. . .

 
 
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lomblen

 
 

Lomblen, eine kleine Insel östlich von Flores, bekannt geworden durch das Walfängerdorf Lamalera. „Whale hunting“ ohne technische Hilfsmittel.

Die 1200 km² große Insel ist Teil des Solor Archipels und wird in letzter Zeit auch Lembata genannt.

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . . habe mich gestern mindestens hundert mal am Weg gefragt, was mich schon wieder hierher treibt. Mit dem total überfüllten Truck stundenlang den Berg raufrumpeln und danach noch bei brütender Mittagshitze mit schwerstem Gepäck die 10 km zur Küste hinunterlaufen. Der ganze Aufwand um ein kleines Fischerdorf ohne Strom und ohne jegliche Verbindung zur Außenwelt zu besuchen. . . .

 
 
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pantar

 
 

Pantar liegt noch weiter östlich von Flores, als Lomblen und ist ein absolut unbeschriebenes Blatt. Die Hauptstadt, eine Ansammlung von wellblechbedeckten Hütten. Das Wasser zum täglichen Gebrauch muss aus den umliegenden Mangrovensümpfen herangekarrt werden. Zweimal die Woche wird die Insel von einer Fähre angesteuert - wenn sie nicht gerade kaputt ist.

Mit dem Gunung Sirung besitzt die Insel einen der schönsten, aktiven Vulkane in diesem an Vulkanen wirklich nicht armen Gebiet.

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . Pantar die vergessene Insel . Hier gibt es nichts und selbst das funktioniert nur manchmal. Die Hauptstadt, ein paar Hütten. Kein Wasser, weder fürs Klo noch zum Waschen. Außer Reis pur und Fisch gibt es nichts zum Essen. Vielleicht fünf Jeeps und Trucks für den Transport in noch ärmlichere Gegenden der Insel. . . .

 
 
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alor

 
 

Alor ist mit einer Fläche von 2.800 km² die größte Insel im Solor Archipel. Auch hier spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Transport funktioniert nur in der Umgebung der Hauptstadt Kalabahi, wenn überhaupt.

Will man den östlichen Teil der Insel besuchen, wird es schon komplizierter....

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . zurück zur Strasse gelaufen. Ich mit drei Gepäcksstücken inklusive einer 12 m großen Plane.
Nach nur einer Stunde Wartezeit das erste Sammeltaxi. Groß war die Freude, aber leider nur für zwei Kilometer. Danach war der Zauber vorbei. Nach dem Gesichtsausdruck vom Fahrer zu schließen, wohl für immer. Weitere drei Stunden warten auf den nächsten Bus, dieser schaffte wenigstens die doppelte Strecke. Den Rest ging ich zu Fuß.....

 
 
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roti

 
 

Roti ist die südlichste Insel Indonesiens (11° S) und praktisch touristenfrei. Abgesehen von ein paar „Die Hard Australien Surfers“ verirrt sich niemand auf die 1.280 km kleine Insel.

Für einen Tierfotografen ,der sich die Zeit nimmt, tagelang im Busch zu sitzen hatte sie aber einiges zu bieten.

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . zurück zum Lager um den Flüssigkeitspegel wieder auf Normalmass zu bringen und eine kurze Rast einzulegen. Kurz vor Einbruch der Nacht nochmals die ganze Runde. Frühabendaufnahmen von der Landschaft. Das Gepäck wird im Gebüsch verstaut und die lichtstarken Taschenlampen ausgepackt. Jetzt kommt die Zeit der giftigen Lanzenottern, Trimerisurus albolabris, die am Uferrand regungslos auf ihre Beute warten.Und sie kommen im Dutzend, diese kleinen, höchstens 40 cm langen giftgrünen Schlangen. Unter Steinen und umgestürzten Palmen kriechen sie hervor und kreisen den See ein......

 
 
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west timor

 
 

West-Timor gehört zu den kulturell ursprünglichsten Inseln Indonesiens. Im Gegensatz zum saftigen grün tropischer Inseln wie Sumatra erscheint die Vegetation hier spärlich und trocken.

Schon A. R. Wallace der die Insel 1857 besuchte schreibt in „Der Malayische Archipel“ . . . . . die ganze Gegend hatte ein ausgedörrtes und trauriges Aussehen und steht im Gegensatze zu den hohen Waldbäumen und dem perennierenden Grün der Molukken und Singapur.

  zum Angebot: Video

"Das Königreich Boti" von Pauli Hien unter Mitwirkung von Franz Peter Perc!
   
 

 

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . .Kupang International Airport. Das International steht für den einmal wöchentlichen Merpati-Flug nach Darwin. Die Sonne brennt erbarmungslos auf die Landepiste, die man überqueren muss, um in das Flughafengebäude zu kommen. Ein Dutzend Angestellte lächeln unentwegt aus Mangel an Arbeit vor sich hin. Unsere Ausrüstung, irgendwo über 100 kg, wird in das Taxi verfrachtet. . Es gibt Fixpreise, eine kleine Sensation für dieses Land. Hoch lebe der Gouverneur von Timor für diesen Einfall. It’s hot in Kupang hatt die Frau von der Rezeption gemeint. Man hat es uns wohl angesehen. . . . .

 
 
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molukken

 
 
Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 3zurück zur Indonesien-Map
grafik: fraunberger

Die Molukken gehören noch zu weißen, unentdeckten Flecken auf meiner Indonesienlandkarte. Obwohl ich schon des öfteren auf meinen Reisen nach Irian Jaya, West-Papua die Möglichkeit hatte, einzelne Teile dieser Inselwelt vom Boot aus zu betrachten, war es mir aus verschiedenen Gründen bis jetzt nicht möglich diesen Teil von Indonesien zu bereisen.

Ein konkreter Versuch im Jahre 1998 scheiterte an den Auswirkungen der asiatischen Währungskrise, die Indonesien am härtesten traf. Plötzlich war es nicht mehr möglich in die etwas abgelegeneren Landesteile vorzudringen.So passierte es, dass ich damals auf der Insel Timor landete wo ein Weiterkommen noch möglich war.

 

Aufgrund der neuen Einreisebestimmungen mußte ich meine geplante Molukkenreise im heurigen Jahr 2004 abermals verschieben. 30 Tage Aufenthaltsmöglichkeit sind für die 700 Inseln der Molukken einfach zu wenig.

Siehe dazu: Einreisebestimmungen auf  www.kbriwina.at  (Indonesische Botschaft, Wien)

 

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . gibt es natürlich noch nicht....

 
 
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irian jaya

 
 
urück zur Indonesien-Map Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 2
Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 4
grafik: fraunberger

Papua Neuguinea, die zweitgrößte Insel der Erde, deren westliche Hälfte, Irian Jaya, seit dem Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts offiziell zu Indonesien gehört. Sümpfe, Urwälder und das Zentralmassiv, dessen höchster Gipfel von ewigem Eis bedeckt ist.

Es existieren kaum Strassen. Einfache Regenwaldpisten die von Missionsmaschinen angeflogen werden bieten eine gut Möglichkeit abgelegene Gebiete zu erreichen.Die besten Möglichkeiten sind nach wie vor, mit Einbäumen entlang der Regenwaldflüsse zu fahren, oder wochenlange Fußmärsche.

 

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

.....morgen geht es los. Unsere Gruppe ist auf acht Personen angewachsen .Drei Abenteurer aus dem fernen Europa, sowie drei Träger die uns schon seit zehn Tagen begleiten, plus die zwei Bootsleute vom Dorf. Der Fluss ist hier noch ein seichtes Bächlein, was für uns bedeutet ,das wir den sechs Meter langen Einbaum die nächste Zeit tragen und schieben müssen. Allmählich wird es tiefer und wir, schon bis zu den Schultern im Wasser, kämpfen uns durch das schlickige Bachbett. Endlich können wir den Einbaum benutzen. Leute und Gepäck werden verstaut, wobei die Verteilung vom Gewicht eine große Rolle spielt. Wir sind auf jeden Fall zu viel Leute und zuviel Gepäck für dieses kleine Ding. In der ersten Biegung des Flusses ragen zwei Felsen aus dem Wasser, durch die wir durch müssen. Da passiert es auch schon .Der Einbaum ist durch das Gesamtgewicht nicht wendig genug und wir bleiben stecken, was zur Folge hat, dass die nachrückenden Wassermassen das Boot fluten und wir kentern.....

 
 
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