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plätze / indonesien west

 

 
 

gungung leuser nationalpark

zur Beschreibung: Gunung Leuser Nationalpark Grafik: Indonesien Landkarte,  Map 1
zur Beschreibung:  Pulau Banyak
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zur Beschreibung:  Siberut, Mentawai InselgruppeGrafik: Indonesien Landkarte,  Map 1
zurück zur Hauptmapzur Beschreibung:  Siberut, Mentawai InselgruppeGrafik: Indonesien Landkarte,  Map 1
grafik: fraunberger

In der Zwischenzeit weiß ich nicht mehr, wie oft ich diese mit 40 Millionen Einwohner bevölkerte, indonesische Inselwelt schon besucht habe. Ich habe ganz einfach aufgehört zu zählen.

In einem "GEO"-Artikel wurde die Trans Sumatra Highway einmal als eines der letzten Abenteuer dieser Welt bezeichnet. Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Im Speziellen hatte es mir der Gunung Leuser Nationalpark angetan, einer der größten Nationalparks Süd-Ost Asiens.

Mehrere Touren führten mich in das innere des 950.000 Hektar großen Parks, der die Heimat für über 700 verschiedene Tierarten ist. Darunter 387 Vogelarten, 127 Säugetierarten und etwa 200 Reptilien- und Amphibienarten.

 

 

aus dem reisetagebuch

. . . . Kutacane, das Zentrum des Alasvolkes im Alasvalley erscheint mir nach unserem Sechstage-Trekk durch den Gunung Leuser Nationalpark als die zivilisierteste Stadt der Welt, was sie bei weitem nicht ist. Eine sehr lebendige Mischung aus neun ethnischen Volksgruppen.

Zumindest hatten sie eisgekühlte Getränke und eine reiche Auswahl an köstlichen Speisen zu bieten. Nachdem wir während unseres Trekks auf Reis- und Fischdiät gesetzt wurden (einzige Ausnahme war gekochtes Grünzeug, das unsere Träger im Wald besorgten), lassen wir uns die vorgesetzten lokalen Speisen ausgiebig schmecken.

Unser nächstes Ziel, Gurah, ist von hier aus mit dem Sammeltaxi zu erreichen. Nachdem ich von meinen Begleitern mitten in eine Schar Marktfrauen gequetscht werde, um unsere umfangreiche Trekkingausrüstung im Auge zu behalten, machen es sich die Jungs am Dach des Gefährts bequem und lassen sich den Fahrtwind um die Nase wehen, während ich mich in der Enge des Taxis zu Tode schwitze. . . . . .

 


 
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pulau banyak

 
 

Pulau Banyak eine Inselgruppe mit dem simplen Namen „viele Inseln“, oder auch bekannt unter der Bezeichnung „99 Inseln“.

Den Versuch eines umtriebigen Schweden, so etwas wie Tourismus auf dieser Inselwelt zu etablieren, kann man in der Zwischenzeit als gescheitert betrachten. Sozusagen eine nicht vorhandene Infrastruktur in sämtlichen Bereichen, angefangen von Transportmitteln zwischen den Inseln, fehlende medizinische Betreuung und kaum Elektrizität. Mit einem Wort: Nur etwas für Abenteurer und solche die es noch werden wollen.

Zweimal habe ich mir die beschwerliche Reise zu den beiden einzigen regenbewaldeten Inseln Tuangku und Bankgkaru angetan.

Tuangku wird auch die Schlangeninsel genannt, das ich aus meinen persönlichen Erfahrungen nur bestätigen kann. Schon mein erster Tripp, gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Pauli Hien, war ein voller Erfolg. Eine Pflichtübung für jeden Reptilienliebhaber.

Bangkaru ist durch die Initiative von Herrn Mahmud Bangkaru ein Wildlife-Reservat. Die Insel ist unbewohnt und wegen der rauen See nicht immer gefahrlos. Abgesehen von ein paar Fischern, die gelegentlich dort vorbeischauen, ist man sich da selbst überlassen. Erwähnens- und sehenswert ist das Turtle Roockery auf Amandangan Beach. Alles auf eigene Gefahr - so nebenbei bemerkt!

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . haben uns entschlossen, die Pulau Banyak’s zu erforschen. Eine Inselgruppe vor der Westküste im Indischen Ozean. Viel hat man noch nicht über diese 99 Inseln gehört ausser das sie existieren.
Morgen geht es mit Bussen Richtung Singkil und in zwei Tagen gibt es angeblich ein Boot auf die Banyak’s. Sumatra von Ost nach west durchquert. Um 5 Uhr früh aufgestanden und um 11 Uhr nachts angekommen. Fünf mal den Bus gewechselt. Die letzten Stunden waren heavy. Schlaglochpiste und abgesackte Brücken. Mein Gehirn hatte es zu Puddingmasse gerüttelt. . . . . . . . .


 
 
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nias

 
 

Nias, oder auch „surfers paradise“, eine kleine, nur 145 km vor der Westküste Sumatras gelegene Insel, war bis ins 20. Jahrhundert relativ isoliert vom Festland.Das kriegerische Inselvolk einerseits und Malaria andererseits waren dafür ausschlaggebend.Die Stammeskriege sind Geschichte geworden, Malaria ist allerdings geblieben.

Sehenswerte, traditionelle Dörfer mit ihren monumentalen, steinernen Zeugen sind die strapaziöse Reise dennoch wert. Auch für Nias gilt, nichts ist fix. Zeit und ein gutes Nervenkostüm sind Grundvoraussetzungen für einen Besuch.

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . . bin schon geraume Zeit auf dem Boot. Kinder veranstalten ein Wettschreien, als ob es einen Preis zu gewinnen gäbe. Neben mir zappelt ein Epileptiker. Wo ist ein Arzt?
Massen an Erwachsenen mit ebensolchen Massen an Kindern, geboren im 9-monat-Schnitt. Ich habe eine schlaflose Nacht in einem Stundenhotel hinter mir. Die ganze Nacht wurde an irgendwelchen Türen geklopft. Vor dem Hotel eine verkehrsreiche Strasse und drinnen Millionen von Insekten. . . . . . .

 
 
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pulau batu

 
 

Durch den Äquator getrennt von der Hauptinsel Sumatra, liegen die 101 Inseln der Pulau Batu Inselgruppe im Indischen Ozean. Lokale Fischerboote sind nach wie vor die besten Transportmittel zu den von Mangrovensümpfen und Primärregenwäldern bedeckten Inseln.
Während der Aufnahmen zu einer zweiteiligen Fernsehdokumentation über Indonesien (Zauberhaftes Sumatra, Erstausstrahlung im Dezember 2001 auf 3Sat ), hatte ich die Möglichkeit, vier dieser Inseln zu besuchen und einen Eindruck von der Reichhaltigkeit ihrer Flora und Fauna zu bekommen. Zu bestaunen sind die Pulau Batus auch in meiner Vortragsserie „Indonesien - Faszinierende Inselwelt“.

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . unser gemieteter Fischkutter verlässt den Hafen von Air Bangis. Verstecken sollen wir uns auch noch, damit die Konkurrenz uns nicht sieht. Das ganze Dorf weiß sowieso schon Bescheid, das wir zu den Batu’s unterwegs sind. Hier in diesen Dörfern gibt es nichts zu verbergen. Der Kapitän erzählt uns von seiner Familie, den acht Kindern und dass sie kein Geld haben. Mich wunder’ts, das er sich wundert. . . . .


 
 
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siberut
mentawai inselgruppe

 
 

Noch nie vorher habe ich eine Insel betreten, die während der Regenzeit so stark versumpft ist, wie Siberut. Fortbewegung ist praktisch nur auf den Flüssen möglich. Der Rest fällt unter die Kategorie Abenteuer. Vor allem dem abenteuerlichen Unterfangen, wie ich meine Kleider jemals wieder sauber bekommen sollte. Ein Problem das dem Naturvolk der Mentawais in dieser Form nicht geläufig ist. Ihre Bekleidung besteht hauptsächlich aus Tätowierungen.

Ursprünglich Küstenbewohner, mussten sie sich, um sich von der Verfolgung durch die indonesischen Behörden zu schützen, in das Inselinnere zurückziehen.

Bei meinen beiden Aufenthalten in den Jahren 1999 und 2000 im Haus der Großfamilie Tokapi hatte ich die Möglichkeit die Lebensweise dieser Menschen kennen zulernen, von denen schon Sir Stamford Raffles sagte, dass es eines der natürlichsten und primitivsten Völker ist, die er je auf einer seiner Expeditionen besucht hatte.

 

 
  aus dem reisetagebuch  
 

. . . . . . . zwei von einem Generator betriebenen Fernsehapparate haben sie hier in der Hütte, aber keinen Platz wo man Duschen kann. Das Wasser vom Brunnen ist schwarz wie die Nacht. Keine Matratzen, man schläft am Bretterboden. Keine Stühle einfach nichts. Die Parabolantenne ist doppelt so groß wie das Klo, das natürlich keine Tür besitzt. Die Prozession der Fernsehenden ist wieder eingetroffen. Wie eine Geisterarmee kommen sie jeden Abend daher und verschwinden nach zwei Stunden wieder. . . . . . . .

 

 
 
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